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Hatchimals Spielzeug des Jahres

Hatchimals – die innovative Spielidee für Kinder ab fünf Jahren

 

Falls Sie noch nicht wissen, was für seltsame Wesen Pengualas, Draggles, Owlicorns, Burtles oder Bearakeets sind, klären wir Sie gerne auf. Es handelt sich hier um eine absolut innovative Spielidee der Firma Spin Master – die sogenannten Hatchimals. Kinder ab fünf Jahren erhalten zum Geburtstag oder zu Weihnachten ein bunt gesprenkeltes Ei von beträchtlicher Größe, etwa einem Straußenei vergleichbar. In diesem mehrfarbig gesprenkelten Ei befindet sich ein magisches Wesen. Dessen Aussehen identifiziert es nach dem Ausschlüpfen als Penguala, Draggle, Owlicorn, Burtle oder Bearakeet.

Was aber ist nun ein „Hatchimal“? Nun, im hinteren Begriffsteil dieser Wortneuschöpfung versteckt sich ein Teil des englischen Wortes „Animals“ für Tiere. Der englische Begriff „to hatch out“ bedeutet, Junge auszubrüten. Zusammengesetzt ergibt sich daraus die begriffliche Neuschöpfung „Hatchimals“ – und genau darum dreht es sich bei diesem interaktiven Spiel auch. Die mit einem Hatchimal beschenkten Kinder müssen erst das Riesenei bebrüten, bevor sie mit den darin befindlichen Hatchimals spielen können. Der Käufer kann bereits an der Gestaltung des Eis erkennen, welches interaktive Plüschtier sich darinnen verbirgt. Trotzdem bleibt es bis nach dem Schlüpfen des Hatchimals eine Überraschung, welche von zwei möglichen Farbstellungen das geschlüpfte Wesen haben wird.

 

Was hat es mit den interaktiven Hatchimals auf sich?

Die Spielidee mit den Hatchimals ist einzigartig. Sie hat aber einen kleinen Nachteil: Hatchimals sind mit einem Preis zwischen 70 und 150 Euro nicht gerade billig. Ausführliche Preisvergleiche lohnen sich hier ganz besonders. Für diese Investition Preis vermitteln die Hatchimals aber ein einzigartiges Spielerlebnis, das noch lange nachhallen wird. Die Kinder werden aufgefordert, zunächst das Geschenk in seiner unausgepackten Form zu pflegen. Das Warten verlängert die Neugier auf den Inhalt. Die Hatchimals durchlaufen drei verschiedene Entwicklungsphasen. Zunächst bestaunt das beschenkte Kind das gesprenkelte Ei. Es rätselt, was für ein magisches Wesen sich wohl im Ei verbergen mag. Manchmal dringen Laute aus dem Ei. Manchmal spürt man Bewegungen der Hatchimals durch die Eierschale. Das Kind hat in jeder der drei Entwicklungsphasen der Hatchimals Interaktionsmöglichkeiten. Denn ohne die Hilfe des jungen Besitzers können die Draggles oder Pengualas nicht aus dem Ei schlüpfen. Das Ei mit den darin verborgenen Hatchimals muss geduldig gehegt und gewärmt werden, bis der Moment des Ausschlüpfens sich endlich ankündigt. Bei unzureichender Pflege und mangelnder Liebe kann es sein, dass die Hatchimals sich diesem magischen Moment verweigern. Ohne dass das Kind mit den Hatchimals kommuniziert und in Verbindung tritt, passiert gar nichts. An dieser interaktiven Spielidee finden Jungen wie Mädchen ab fünf Jahren sehr vieles, was interessant und außergewöhnlich ist.

 

Wie funktionieren die Hatchimals genau?

Des Rätsels Lösung liegt im Inneren der Hatchimals verborgen. Durch ein eingebautes Mikrofon könne die im Ei schlummernden Hatchimals alle von außen kommenden laute wahrnehmen. Eine Farb-LED kann die Stimmungen des Hatchimals sichtbar machen. Zehn unterschiedliche LED-Signale sind vom Hersteller vorgegeben. Bei grüner LED-Anzeige braucht das ungeborene Hatchimal intensivere Pflege, weil es sich schlecht fühlt oder krank ist. Hellblaue LED-Anzeigen bedeuten, dass die Hatchimals im Ei frieren. Erschrecken sie sich, leuchtet die LED-Anzeige dunkelblau. Ein blinkendes oranges Lichtsignal bedeutet, die Hatchimals haben Schluckauf. Blinkt das orange Licht nicht, sondern scheint stetig, ist ein Bäuerlein fällig. Die Hatchimals verhalten sich wie Kleinkinder, die mütterliche Pflege benötigen. Darin liegt ein Teil des Spielwerts, den die batteriebetriebenen Hatchimals vermitteln. Wenn die Plüschtierchen wegen Unaufmerksamkeit der „Eltern“ verärgert sind, leuchtet die Leuchtanzeige im Ei rot auf. Das versteht jedes Kind. Dass Hunger sich bei Hatchimals in einem lilafarbenen LED-Licht anzeigt, kann ein Kind schnell erlernen. Eine weiße Anzeige bedeutet, dass die Hatchimals schlafen oder müde sind. Der Tag des Ausschlüpfens ist gekommen, wenn die LEDs plötzlich in allen Farben erstrahlen und das Ei leuchten lassen. Jetzt wird die Sache richtig aufregend.

Je intensiver sich die Kinder um das Ei gekümmert haben, desto weniger lange müssen sie auf die Geburt des Hatchimals warten. Hatchimals können sich auch selbst mit einem Piepsen äußern. Die Kinder können vorsichtig auf das Ei klopfen, um die Befindlichkeit des Hatchimals zu ermitteln. Ein Schütteln oder Drehen des Eis kann zu Übelkeit oder Schwindel bei den eingeschlossenen Hatchimals fühlen. Spannend wird es, wenn die eingeschlossenen Hatchimals sich selbst aus dem Ei befreien, ganz wie ein lebendiges Küken es tun würde. Nun erfahren die Kinder, dass Hatchimals interaktive Plüschtiere sind. Aufgrund der bereits eingegangenen emotionellen Bindung, der eingesetzten Fürsorge und der Besonderheit des Geschenks lieben die Kinder ihre Hatchimals. Sie kuscheln und spielen damit stundenlang. Nun erfahren sie, dass die Hatchimals weitere Spielmöglichkeiten bieten.

 

Auch nach dem Schlüpfen bieten sich gemeinsame Spiel-Erlebnisse

Penguals und Draggles haben einen Berührungssensor am Kopf. Sie verfügen über ein eingebautes Mikrofon, über das sie Geräusche wahrnehmen können, und einen Neigungsschalter, der Bewegungen registriert. Die LED-Lichtanzeige für das Sichtbarmachen der Stimmungen funktioniert auch außerhalb des Eis. Die Kinder können den Hatchimals das Laufen oder Sprechen beibringen. Sie lernen, dass ein quasi „lebendiges“ Wesen Zuneigung, Fürsorge und Kuscheleinheiten benötigt. Interessanterweise sind Hatchimals wie die Pengualas und Draggles auch in den Charaktereigenschaften nicht identisch. Der Hersteller hat die Panguala Variante der Hatchimals als charakterlich unbekümmert und naiv, etwas eigen, aber insgesamt freundlich und etwas tollpatschig konzipiert. Die Draggle Hatchimals sind mal neugierig, mal etwas schüchtern. Sie wirken manchmal mutig und sind energiegeladene Fantasiewesen. Beide Hatchimals Gattungen sind liebenswert.

Varianten der bereits vorgestellten Hatchimal-Typen sind als Owlicorns, Burtles und Bearakeets bekannt. Sie erinnert optisch ein bisschen an Fabelwesen und verkörpern bekannte Tierarten, die man aus dem Namen erkennen kann. Im Begriff „Owlicorn“ steht beispielsweise „owl“, die Eule. Außerdem entdeckt der Sprachkundige bald das „unicorn“ im englischen Vokabelschatz und findet tatsächlich ein winziges Horn auf dem Kopf des Owlicorns. Damit sind die zwei Tierpaten klar. Die Begriffsbildung „Burtles“ setzen sich aus den Worten „bug“ für Käfer und „turtle“ für Schildkröte zusammen. Sie sind ein Mittelding zwischen Käfern und Schildkröten. Burtles verkörpern also liebenswerte Fabelwesen mit charmanten Gesichtern. Die drei letztgenannten Hatchis wurden ursprünglich exklusiv für die amerikanische Supermarktkette „Walmart“ hergestellt. Sie sind aber mittlerweile auch in Europa zu erwerben. Die bunte Sprenkelung des Hatchimal-Eis deutet schon an, welche der beiden möglichen Farbvarianten eines bestimmten Hatchimals sich im Inneren des Eis befindet. Die geschlüpften Pengualas sind kontrastreicher, die Draggles Ton in Ton eingefärbt. Die Eier der Hatchimals dürften mit 15 cm Größe etwa einem Straußenei entsprechen. Die Hatchimal-Plüschtiere selbst haben eine Höhe von etwa 12 cm.

 

Der pädagogische Nutzen der Hatchis

Hatchimals stellen eine innovative Spielidee für Kinder ab fünf Jahren dar. Im Gegensatz zu den meisten bereits bekannten Spielfiguren und -konzepten bieten die interaktiven Plüschtiere weitaus mehr Spielspaß über lange Zeit als andere Spielzeuge es tun. Vermieden wird die konsumträchtige Anhäufung von teurem Spielzeug, für das die Kinder schon nach kurzer Zeit das Interesse verlieren. Hier geht es nicht nur um das Habenwollen, sondern um das intensive, anhaltende und vielseitig gestaltbare Erlebnis, das geboten ist. Damit kann man Kindern auch den Verzicht auf ein echtes Tier schmackhafter machen. Möglicherweise kann man den Nachwuchs auch lehren, dass selbst ein interaktives Tier einen gewissen Grad an Zuverlässigkeit, Fürsorge und Verantwortungsbewusstsein erfordert. Nur, wer das Interesse an der Fürsorge nicht verliert, wird schnell an das gewünschte Ergebnis kommen. Kinder, die sich schnell ablenken lassen und sich lieber einem PC-Spiel widmen, sind mit diesem Spiel möglicherweise für anderes zu begeistern.

Gut ist es auch, wenn zwei Geschwister sich gemeinsam um das Ei kümmern. Um Streitigkeiten um den späteren Besitz des geschlüpften Hatchis zu vermeiden, kann man den beiden Geschwistern vorab ein zweites Hatchimal versprechen, um das sie sich erneut zusammen kümmern. Am Ende der ersten Spielsequenz – dem Kümmern um das Ei – besitzt dann jeder der beiden ein eigenes Hatchimal.

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